Nachdem das Verkehrsministerium in Schwerin den SPNV auf dem Südbahnabschnitt Parchim – Malchow zum Dezember 2014 abbestellt hat und seitens der Landkreise keine Lösung zu Stande kam selbst einen SPNV-Betrieb zu organisieren, macht es Sinn einen kleinen SPNV-Testbetrieb zu starten, bei dem die touristischen Potentiale erschlossen auf aufgezeigt werden sollen.

Damit soll die Basis geschaffen werden in den kommen Jahren zunächst in der touristischen Hauptsaison an den Wochenenden wieder einen regulären SPNV in der Region zwischen Parchim – Malchow (- Waren) und Plau am See – Krakow am See – Güstrow anzubieten, mit dem den Touristen ein attraktives Angebot im öffentlichen Personenverkehr per Bahn angeboten werden kann. Zu einem mit schnellen Verbindungen in und durch die Region inkl. Anschlüsse in den Bahnknoten, zum anderen zur einfacheren Mitnahme z.B. von Fahrrädern und anderem größeren Gepäck. Wichtig ist hierbei auch eine enge Zusammenarbeit mit den Touristikern in der Region, das Angebot zu bewerben. Zusammen mit den Landkreisen muss auch eine Einbindung des Bus-Angebotes gelingen, ohne dass sich Bahn und Bus konkurrieren.

Wenn dieses Konzept klappt und eine rege Nutzung findet, kann sich langfristig vielleicht auch wieder ein ganzjähriges SPNV-Angebot daraus entwickeln. Diese Perspektive müsse daher unser Ziel sein…

Marcel Drews
Landesvorsitzender PRO BAHN – Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.